Piero Rossi. Referat gehalten am JUVEMUS-Symposium 2003 in Koblenz (D).
Zusammenfassung
Das Krankheitsbild der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) stellt Psychologinnen und Psychologen nicht nur in der Behandlung, sondern bereits in der Phase der Diagnostik vor grosse Herausforderungen. Die hohe therapeutische Relevanz einer zuverlässigen Diagnostik ergibt sich unter anderem aus dem Umstand, dass bei Vorliegen einer ADHS in vielen Fällen auch bei Kindern eine Therapie mit Psychopharmaka angezeigt ist.
Erschwerend in der Diagnostik ist der Umstand, dass die Kernsymptome der ADHS auch im Zusammenhang mit verschiedenen anderen psychischen und psychoorganischen Erkrankungen, mit Teilleistungsstörungen oder in psychosozialen Stresssituationen auftreten können. Gezeigt wird, dass der Differenzialdiagnostik der ADHS generell ein hoher Stellenwert zukommt. Dabei muss die Frage nach anderen möglichen Ursachen vor allem auch auf der Ebene von neuropsychologisch erfassbaren Funktionsstörungen gestellt werden. Dargelegt wird schliesslich, warum ohne neuropsychologische Abklärung das zwingend zu beurteilende Ausschluss-Kriterium E des DSM-IV und damit – und das ist die Kernaussage der Ausführungen – das mögliche Vorliegen einer ADHS nicht wirklich beurteilbar ist. Gezeigt wird das anhand verschiederner Vallvignetten.
[...]
Weiterlesen?
Download des vollständigen Artikels:
(K)ein Fall von ADHS – Zur Differenzialdiagnostik der ADHS (PDF)
(K)ein Fall von ADHS – Zur Differenzialdiagnostik der ADHS (ePub)
(K)ein Fall von ADHS – Zur Differenzialdiagnostik der ADHS (mobi)


Ein Trackback/Pingback
[...] Informationen zu Störungsbildern, welche der ADHS ähnlich sind. Sharen mit:TwitterFacebookE-MailGefällt mir:LikeSei der Erste, dem dieser post [...]