Piero Rossi mit Susanne Bürgi. Erschienen in ELPOST 36/2008.
In den letzten Jahren hat sich das Wissen um die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) zunehmend verbreitet: Internetplattformen, Lehrerfortbildungen, Medienberichte, Ärzte-Fachtagungen sowie Ratgeberbücher haben wesentlich dazu beigetragen, dass bei Verhaltens- und Lernproblemen von Kindern heute auch eine ADHS in Betracht gezogen wird.
Was aber konkret tun, wenn man in einem Zeitschriften- oder Internetartikel Verhaltensauffälligkeiten des eigenen Kindes treffend beschrieben wiederfindet und nun wissen möchte, ob bei der Tochter oder dem Sohn eine ADHS vorliegt oder nicht? Wie vorgehen, wenn die Kindergärtnerin, der Klassenlehrer oder eine Nachbarin Sie darauf hinweist, dass beim eigenen Kind eine ADHS vorliegen könnte?
Zahlreiche Fachbücher, Patientenratgeber, Websites und Zeitschriftenartikel befassen sich intensiv mit Fragen zur Therapie der ADHS. Die meisten Publikationen setzen eine korrekte Diagnostik und ADHS-Diagnose dabei als selbstverständlich gegeben voraus. Nach Detailinformationen zum diagnostischen Vorgehen suchen Eltern, die bei ihrem Kind (oder bei sich selbst) eine ADHS vermuten, in Ratgeberbüchern meistens vergebens.
Im Folgenden haben wir – gestützt auf den aktuellen Wissensstand sowie unter Berücksichtigung von eigenen, langjährigen Erfahrungen – zusammentragen, was Eltern wissen und veranlassen müssen, um herauszufinden, was mit ihrem Kind los ist und wie ihm am besten geholfen werden kann.
[...]
Weiterlesen?
Download des vollständigen Artikels:
Reicht nicht einfach der “Ritalin-Test”? Zur Diagnostik der ADHS bei Kindern und Jugendlichen (PDF)
Reicht nicht einfach der “Ritalin-Test”? Zur Diagnostik der ADHS bei Kindern und Jugendlichen (ePub)
Reicht nicht einfach der “Ritalin-Test”? Zur Diagnostik der ADHS bei Kindern und Jugendlichen (mobi)


2 Trackbacks/Pingbacks
[...] Informationen zum Thema Untersuchungen bei ADHS-Verdacht. Sharen mit:TwitterFacebookE-MailGefällt mir:LikeSei der Erste, dem dieser post [...]
[...] Auf ADHS.ch weisen wir immer wieder darauf hin, dass man Aufmerksamkeitsprobleme nicht mit Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom verwechseln darf. Es muss immer sehr sorgfältig geprüft werden, welche Ursachen diesen Symptomen zugrunde liegen. Ausserdem geht die ADHS oft einher mit anderen Störungsbildern, welche ihrerseits durch neurokognitive Begleitmerkmale gekennzeichnet sind, welche einer ADHS zum Verwechseln ähnlich sehen können. Siehe dazu hier. [...]