ADHS & hoher Blutdruck


Warum haben Menschen mit ADHS ein erhöhtes Risiko
für einen zu hohen Blutdruck? 
Was kann ich dagegen tun?
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ADHS = Stress

http://www.adhs.ch/ueber-mich/Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit einer ADHS stehen chronisch unter Stress. Ständig versuchen sie, die an sie gestellten Anforderungen zu erfüllen. Und so gut wie nie gelingt ihnen das. Kein Wunder, wenn damit einhergehend auch das psycho-physiologische Anspannungsniveau erhöht ist. Das kann in Einzelfällen auch bei Kindern zu einem erhöhten Blutdruck führen. Wer die gesundheitlichen Auswirkungen einer Hypertonie noch nicht kennt, kann sich hier bei Wikipedia schlau machen.

Wissen muss man, dass bei Beginn einer Therapie mit Methylphenidat (zum Beispiel also mit Ritalin), der Blutdruck um 5 bis 10 mm HG erhöht sein kann. Dieser normalisiert sich aber nach zwei, drei Wochen.

ADHS-Therapie kann Hypertonie abschwächen

Bestand bei einem ADHS-Patienten schon vor Therapiebeginn ein erhöhter Blutdruck, habe ich wiederholt beobachten können, dass dieser sich bei Ansprechen auf die Therapie mit Stimulanzien normalisiert hat. Eigentlich naheliegend.

Erforderliche Massnahme ist bei Kindern, dass der Kinderarzt vor und während der Medikamenteneinstellphase, sowie im Rahmen der Verlaufskontrollen, auch den Blutdruck kontrolliert. Gleiches gilt auch bei Erwachsenen. Darüber hinaus sollen Erwachsene selbst ca. 1 x pro Monat den Blutdruck messen (und darüber Buch führen).

Blutdruck messen

Sich selbst den Blutdruck messen hat so seine Tücken: Am besten ist, man lässt sich mit seinem eigenen Gerät vom Hausarzt instruieren. Dabei kann auch geprüft werden, ob das eigene Blutdruckgerät einigermassen korrekte Werte liefert. Das ist aus meiner Erfahrung leider nicht immer der Fall.

Vor dem Messen des Blutdruckes sollte man nicht essen und sich für vier, fünf Minuten in aller Ruhe hinsetzen oder hinlegen. Dann sollte nicht nur eine, sondern drei, vier Messungen im Abstand von etwa einer Minute erfolgen. Sie werden stauen, wie unterschiedlich die Werte ausfallen! Notieren Sie den Durchschnitt dieser Messungen, den Tag und den Zeitpunkt.



Welches Gerät?

Welches Gerät? Aus meiner Erfahrung haben sich Geräte mit Oberarmmanschette besser bewährt haben, als Blutdruckmessgeräte mit einer Handgelenkmanschette. Wichtig ist, dass die Grösse der Manschette stimmt. Und zwar nicht nur was den Armumfang, sondern auch was die Länge des Oberarms betrifft. Zu lange Manschetten sind unbrauchbar. Blutdruckmessgeräte mit Akku haben sich aus meiner langjährigen Erfahrung nicht so gut bewährt. Der Akku war meistens zu schnell leer. Bei mit Batterien betriebenen Geräten dauert es dagegen eine halbe Ewigkeit, bis die Batterien gewechselt werden müssen. Das ist gerade im Urlaub besonders praktisch. Zu oft bleibt das Ladegerät nämlich daheim liegen.

Bei der Auswahl der Geräte achte ich immer darauf, wie die Kundenmeinungen ausfallen. Und natürlich auf den Preis. Den Resultaten von Vergleich-Tests traue ich nicht wirklich. Ich bezweifle nämlich, ob diese Tests wirklich objektiv durchgeführt werden. Da sind mir Kundenmeinungen wichtiger. Vor allem dann, wenn es Hunderte sind.

Mein eigenes Blutdruckmessgerät kann ich Ihnen nicht leider empfehlen. Das Model ist zu alt und nicht mehr erhältlich. Die im Folgenden gezeigten Geräte scheinen mir aber eine Empfehlung wert zu sein:

Oberarm-Blutdruckmessgerät BM 58, vollautomatische Blutdruck- und Pulsmessung am Oberarm mit Sensor-Touch-Knöpfen

Oberarm-Blutdruckmessgerät BM 58, vollautomatische Blutdruck- und Pulsmessung am Oberarm mit Sensor-Touch-Knöpfen und beleuchtetem XL-Schwarzdisplay
Preis: EUR 47,89
Sie sparen: EUR 42,10 (47 %)

 

Sanitas SBM 21 Oberarm-Blutdruckmessgerät