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Aufschieben? Ich?

Lange habe ich nichts mehr von mir hören lassen. Dinge aufschieben, oder besser gesagt wie ein Pflug vor mich hinschieben, kann ich ganz gut.

Sorry.

Wobei: Eigentlich muss ich mich ja nicht entschuldigen. Wer schon etwas Ahnung hat von der ADHS, sollte wissen, dass (nicht nur) Kinder mit einer ADHS beim Start eines neuen Projektes immer mit Feuer und Flamme dabei sind. Dann aber ist die Luft einfach schnell raus.

Und es gibt so viel (!) Interessantes … Bei mir war es „Lightroom“, ein Fotobearbeitungsprogramm. Hat mir den Ärmel reingezogen. Seit mein Vater es mir ein paar Mal erklärt hat, fahre ich total auf dieses Programm ab. Aus meinen iPhone-Fotos entstehen richtige kleine Kunstwerke. Die zeige ich auf „Insta“. Mich verwundert es etwas, dass ich schon ein paar Monate an diesem Projekt dranbleiben kann, ohne dass es mir wieder langweilig wurde.

 

Mir geht es gut. Schule: Läuft. Klar, ich könnte mehr Gas geben. Aber für mich es okay. Die Tabletten nehme ich immer noch. Im Herbst gab es bei der Psychologin eine Verlaufskontrolle. Ich musste einige Computer-Tests machen. An einem Tag mit und ein paar Tage später ohne Medikamente. Der Sache war schnell klar …

Eigentlich wollte ich hier über den Versuch meine Ma sprechen, mich in eine Ergotherapie zu verfrachten. Aber so interessant ist diese Geschichte nun auch wieder nicht.

Später* vielleicht mehr zu meinen Erlebnissen mit der Ergotherapie.

Tschüss und weg.

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* „Später “ heisst bei den meisten Menschen mit einer ADHS:  „Vergiss es einfach!“.

Siehe auch die anderen Lorena-Geschichten

 

 


Danke für diese Infos!


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Er wurde letztmals aktualisiert am 11.10.2017.
© Piero Rossi