Wenn nichts mehr geht: Tapetenwechsel

Im Ernst. Wenn scheinbar nichts mehr hilft, können Tapetenwechsel oftmals Wunder bewirken. Menschen mit ADHS (und viele andere auch) fühlen sich oft sehr viel besser, wenn sie sich stimuliert fühlen. Das liegt in der Neurobiologie der ADHS begründet. Es muss etwas laufen, sonst stimuliert sich das ADHS-Gehirn selbst (was oftmals als Schuss nach hinten losgeht).

Eltern kennen das bestens: Viele ADHS-Kinder sind im Urlaub oft viel ruhiger und konzentrierter, als im Alltagstrott. Oftmals können während der Ferien sogar die ADHS-Medikamente abgesetzt werden.

Aber auch erwachsene ADHS-Betroffene berichten immer wieder, wie gut ihnen Abwechslung tut. Tapetenwechsel kann heissen, das eigene Zimmer oder die Wohnung umstellen, das Fahrrad in einer neuen Farbe streichen, raus an die frische Luft gehen oder Urlaubspläne schmieden.



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